13.03.2026

Frühling, Zeit für Leichtigkeit, Energie und Regeneration

Der Frühling lädt uns ein, auszumisten, drinnen und draussen.
Wir räumen den Kleiderschrank auf, bringen frische Farben ins Zuhause und geniessen, wie Tulpen und andere Frühlingsblüher den Beginn der neuen Saison ankündigen.
Wer einen Garten hat, spürt es besonders,es zieht uns nach draussen, wir atmen tief durch und tanken neue Kraft.

Warum also nicht auch den Körper entrümpeln?
Fasten ist wie ein Frühjahrsputz für unser Inneres und ein wahres Power-Programm für den Körper:

  • Verdauung wird entlastet
  • Zellen und Stoffwechsel regenerieren sich
  • Mikrobiom wird gestärkt
  • Überschüssiger Ballast kann losgelassen werden

Schon nach wenigen Tagen spürt man mehr Energie, ein klarerer Kopf, ein leichteres Körpergefühl und das alles ganz natürlich.

Manche lieben die Idee, einmal oder zweimal im Jahr zu fasten.
Andere denken: „Oh nein, das ist nichts für mich, ich könnte das nie schaffen.“
Ich kenne das Gefühl nur zu gut. Auch für mich kostet der Anfang manchmal Überwindung.
Aber sobald man drinnen ist, spürt man die Wirkung. Wohlbefinden, Klarheit, frische Energie, ein echtes Rundum-Upgrade für Körper und Geist.

Fasten bedeutet nicht Verzicht, es ist Zeit für dich, deinen Körper bewusst zu unterstützen, dich zu regenerieren und neue Kraft zu tanken.
Jede Fastenwoche ist wie ein kleiner Reset. Du schenkst deinem Körper eine Pause, gibst der Verdauung Ruhe, stärkst dein Immunsystem und fühlst dich hinterher energiegeladen, leicht und frei.

Auch der Darm spielt beim Fasten eine zentrale Rolle.
Zwar habe ich während meiner Ausbildungen immer wieder über den Darm gelernt und seine Anatomie studiert, doch erst das Buch Darm mit Charme von Giulia Enders hat meine Begeisterung geweckt.
Es hat mir gezeigt, welch komplexes Organ der Darm mit seinem Mikrobiom ist, einem Organ, dem wir in der Regel viel zu wenig Beachtung schenken.
Ein gesunder Darm ist der Schlüssel zu mehr Energie, besserer Verdauung, innerem Wohlbefinden und insgesamt mehr Gesundheit und ja, er hat wirklich Charme!

Ein weiterer Inspirationstipp: der Film Fasten und Heilen – Altes Wissen und neueste Forschung. Den Link findet ihr unten.
Er zeigt eindrucksvoll, welche tiefgehende Wirkung Fasten auf unseren Körper hat. Wer ihn sieht, versteht sofort,Fasten ist ein Geschenk für den Körper!

Seit sechs Jahren begleite ich im Frühjahr Fastenwochen.
In der Gruppe fällt es leichter. Wir motivieren uns gegenseitig, meistern Herausforderungen gemeinsam und feiern am Ende jeden Erfolg.
Es ist beeindruckend, wie gut man sich fühlt, wenn man drangeblieben ist, trotz der kleinen Stimmen im Kopf, die uns Ausreden zuflüstern.

Es gibt viele Tipps und Tricks, die das Fasten leichter machen, sowohl körperlich als auch mental.
Ich begleite dich Schritt für Schritt, damit du die regenerierende Wirkung deines Körpers voll spüren kannst, Energie, Klarheit und Leichtigkeit inklusive.

Ich freue mich riesig auf die Fastenwoche, vielleicht bist du ja dabei!
Wenn du Lust hast, deinem Körper etwas Gutes zu tun und diese Erfahrung zu erleben, melde dich gerne bei mir.
Alle Infos und das gesamte Kursangebot findest du auf meiner Webseite.

Ich wünsche euch allen einen wunderbaren Frühlingstart!

Herzlich

Olivia Cornelia

Film: Fasten und Heilen - Altes Wissen und neueste Forschung

Von Sylvie Gilman und Thierry De Lestrade, 2011 ausgestrahlt in ARTE am 29. März 2012

https://www.youtube.com/watch?v=epMRBGKtllY


13.02.2026

Wenn sich der Weg wandelt – das Labyrinth im Winterschlaf

Manche Wege entstehen nicht, weil wir sie planen,sondern weil sie uns rufen

So wurde im Jahr 2020 dieses Labyrinth geboren. Nicht aus einem Konzept heraus, sondern aus einer inneren Bewegung. Aus einem Ruf, der Form annahm, mit unseren Händen, mit Hingabe, mit Vertrauen.

Eingebettet in die Natur, naturgetreu bepflanzt, der Weg aus Kies, entstand ein Ort der Begegnung. Viele Menschen sind ihn gegangen. In Stille. In Fragen. In Zeiten des Übergangs. Manche suchten Klarheit. Manche Abschied. Manche einfach einen Moment des Seins.

Mit der Zeit wurde das Labyrinth zu einem Raum, der getragen hat.

Es wurde zu einem Ort, an dem nicht nur Schritte über Kies gingen, sondern Lebenswege sichtbar wurden.

Zwei Paare haben hier geheiratet. Mit dem Himmel über sich und der Erde unter ihren Füssen standen sie im Kreis des Labyrinths und haben Ja gesagt, zum Leben, zur Liebe, zu einem neuen Anfang.

Auch zwei Kinder wurden hier willkommen geheissen. Behutsam in den Kreis getragen, umgeben von ihren Familien, gesegnet im offenen Raum der Natur. Die Kleinsten inmitten eines Weges, der für das Leben steht. Es waren stille, berührende Momente,voller Anfang, voller Vertrauen.

In solchen Augenblicken wurde deutlich, das Labyrinth war nie nur ein gestalteter Ort. Es war ein Stück Erde, das Menschen Raum gab, Übergänge bewusst zu gehen. Ein Platz, an dem man stehen, atmen und Ja sagen konnte, zum Leben, zur Liebe, zum Weitergehen.

Und dann, im Jahr 2024, kam eine unerwartete Wendung.

Aus einem Ort des Herzens wurde plötzlich eine Anzeige wegen unerlaubter Bautätigkeit. Von einem Menschen, dessen Name uns nicht genannt wird, der aber Teil unseres Wohnortes ist. Diese Erfahrung öffnete einen inneren Raum zwischen Ohnmacht, Traurigkeit und der stillen Frage nach dem Warum.

Wenn etwas, das aus der Tiefe gewachsen ist, in Frage gestellt wird, verändert sich nicht nur der Ort im Aussen. Es verändert auch etwas im Inneren.

Im Herbst standen wir vor einer klaren Realität, das Labyrinth vollständig zurückzubauen, oder einen neuen Weg zu finden.

Es war kein freiwillig gewählter Moment. Und doch ein Weg, der gegangen werden musste.

In dieser Zeit trat Gregor Furrer, Geschäftsleitungsmitglied und Mitinhaber der Paul Furrer AG in Sursee, auf mich zu. Ihn interessierte das Labyrinth und gleichzeitig reizte ihn die Möglichkeit, die neue Rasenrobotertechnologie in diesem besonderen Kontext zu erforschen. Für ihn und sein Team wird es zu einem Pilotprojekt. Ein gemeinsames Betreten von Neuland.

Als Familie entschieden wir uns, den Weg zu wandeln.

Wir entfernten den Kies. Füllten die Wege mit Humus. Säten neues Leben. Was im Aussen wie ein Rückbau aussah, war im Inneren ein Prozess des Loslassens. Ein Anerkennen dessen, was war. Und ein Vertrauen in das, was werden darf.

Nun liegt das Labyrinth im Winterschlaf.

Unter der Erde ruht die Kraft des Werdens. Mit dem Frühling wird der Rasen wachsen. Und mit ihm entsteht eine neue Qualität des Gehens. Der Weg wird weich sein. Lebendig. Spürbar. Barfuss begehbar. Jeder Schritt direkter verbunden mit der Erde.

Der Weg entsteht nicht mehr durch das Entfernen. Sondern durch achtsames Pflegen dessen, was wächst.

Gregor Furrer wird die Technologie des Rasenroboters entwickeln und fein abstimmen. Das Ziel ist, dass der Roboter mit zwei Schnitttiefen arbeitet, ausserhalb des Labyrinths bleibt das Gras höher, während der Weg selbst tiefer gemäht wird, genau in den Linien, die gegangen werden.

Es ist ein neues Kapitel.

Mit den neuen, weichen und lebendigen Flächen öffnet sich der Raum auf eine andere Weise. Sanfter. Empfangender. Getragen von der Erde selbst.

Was einst fest war, wird nun lebendig.

Und vielleicht ist das die tiefere Essenz dieses Ortes, dass Wandel nicht immer sanft anklopft. Manchmal tritt er unerwartet in unser Leben. Und lädt uns ein, tiefer zu vertrauen, als wir es zuvor konnten.

Das Labyrinth ist im Moment still. Und doch geschieht so viel.

Ich werde diesen Weg weiter begleiten und euch daran teilhaben lassen. Mit Bildern. Mit Momenten. Und vielleicht erinnert uns das Labyrinth an etwas, das wir alle kennen. Dass der Weg sich wandelt. Dass wir nicht immer wählen, was uns begegnet. Aber dass wir wählen können, wie wir weitergehen. Und dass jeder Winter bereits den Frühling in sich trägt.

Herzlich

Olivia Cornelia

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